Kratos und Atreus gegen die nordische Götterdämmerung – God of War Ragnarök ist eines der am besten bewerteten Action-Adventures der letzten Jahre. Seit September 2024 gibt es den PS5-Blockbuster auch auf dem PC, inklusive höherer Auflösungen, ungekapselter Framerate und Support für DLSS 3.7, FSR 3.1 und XeSS 1.3.
Aber Kratos ist ein hungriger Gast: 190 GB SSD-Speicher, eine skalierbare Grafik-Engine und fünf offizielle Hardware-Stufen machen die richtige Konfiguration zur Herausforderung. In diesem Guide zeigen wir dir alle Systemanforderungen, empfehlen den optimalen Gaming-PC für jede Auflösung und geben dir die besten Performance-Tipps für Kratos in Bestform.
Das Wichtigste in Kürze
- 190 GB SSD-Speicher – God of War Ragnarök ist eines der größten PC-Spiele überhaupt. SSD ist Pflicht, HDD wird nicht unterstützt
- 5 offizielle Hardware-Stufen: Von 1080p/30 FPS (Minimum) bis 4K/60 FPS Ultra – die PC-Version ist hervorragend skalierbar
- DLSS 3.7, FSR 3.1, XeSS 1.3 + Frame Generation – alle großen Upscaling-Technologien werden unterstützt, inklusive Frame Gen für alle drei
- PSN-Account erforderlich: Du brauchst ein kostenloses PlayStation-Network-Konto, um den Titel auf PC zu spielen
- Valhalla-DLC inklusive: Die PC-Version enthält den kostenlosen Valhalla-DLC mit Roguelike-Kampfarena und neuen Skins
Alle 5 offiziellen Hardware-Stufen
| Stufe | Ziel | CPU | GPU | RAM |
|---|---|---|---|---|
| Minimum | 1080p / 30 FPS / Niedrig | i5-4670K / Ryzen 3 1200 | GTX 1060 / RX 5500 XT | 8 GB |
| Empfohlen | 1080p / 60 FPS / Mittel | i5-8600 / Ryzen 5 3600 | RTX 2060 Super / RX 5700 | 16 GB |
| Hoch | 1440p / 60 FPS / Hoch | i7-8700 / Ryzen 7 3700X | RTX 3060 Ti / RX 6700 XT | 16 GB |
| Performance | 1440p / 60 FPS / Ultra | i7-8700 / Ryzen 7 3700X | RTX 3080 / RX 6800 XT | 16 GB |
| Ultra | 4K / 60 FPS / Ultra | i5-11600K / Ryzen 7 3700X | RTX 4070 Ti / RX 7900 XT | 16 GB |
Alle Angaben sind ohne Upscaling – mit DLSS, FSR oder XeSS im Quality-Modus kannst du eine Stufe höher spielen als deine native Hardware erlaubt. Frame Generation ermöglicht zusätzlich 30–50 % mehr wahrgenommene FPS.
⚠️ 190 GB SSD-Speicher – kein Scherz
God of War Ragnarök braucht 190 GB freien SSD-Speicher – fast doppelt so viel wie die PS5-Version (84 GB). Eine HDD wird nicht unterstützt. Wenn deine SSD bereits voll ist, ist das ein guter Zeitpunkt für ein Upgrade: Eine 2 TB NVMe Gen4 SSD gibt dir genug Platz für GoW Ragnarök plus weitere AAA-Titel.
Unsere PC-Empfehlungen für Ragnarök 2026
Die offiziellen Specs nutzen ältere Hardware als Referenz. Hier unsere aktuellen Empfehlungen mit Hardware, die du 2026 tatsächlich kaufen kannst:
| Ziel | CPU | GPU | RAM | Erwartete Erfahrung |
|---|---|---|---|---|
| 1080p / 60+ FPS / Hoch | Ryzen 5 7600 / i5-14400F | RTX 4060 / RX 7600 | 16 GB DDR5 | Flüssiges Gameplay mit hohen Details – Budget-Lösung |
| ★ 1440p / 60+ FPS / Ultra | Ryzen 5 9600X | RTX 5070 / RX 9070 XT | 32 GB DDR5-6000 | ★ Sweet Spot – Ultra-Settings, flüssig, zukunftssicher |
| 4K / 60+ FPS / Ultra | Ryzen 7 9800X3D | RTX 5070 Ti / RTX 5080 | 32 GB DDR5-6000 | Maximale Grafikpracht – Ragnarök in seiner schönsten Form |
| 4K / 100+ FPS / Ultra + DLSS | Ryzen 7 9800X3D | RTX 5080 | 32 GB DDR5-6000 | Für 120 Hz/144 Hz Monitore – DLSS Quality + Frame Gen = butterweich |
💡 DLSS/FSR/XeSS: Der Game Changer für Ragnarök
God of War Ragnarök unterstützt alle drei großen Upscaling-Technologien plus Frame Generation – das ist selten und extrem wertvoll. Mit DLSS Quality + Frame Gen kann eine RTX 5070 in 4K spielen, was nativ eine RTX 5080 bräuchte. FSR 3.1 bietet Ähnliches für AMD-Karten, und XeSS 1.3 deckt Intel Arc ab. Wähle immer den Quality-Modus für die beste Bildschärfe – Performance-Modus wird bei diesem Spiel sichtbar matschig.
Grafik-Einstellungen: Was bringt wie viel?
| Einstellung | FPS-Impact | Empfehlung |
|---|---|---|
| Schatten-Qualität | Hoch (15–20 %) | Auf „Hoch“ statt „Ultra“ setzen – kaum sichtbarer Unterschied, deutlich weniger GPU-Last |
| Reflexionen | Mittel (10–15 %) | SSR statt Raytraced Reflections – spart massiv FPS bei geringem visuellen Verlust |
| Atmosphärische Effekte | Mittel (8–12 %) | Auf „Hoch“ lassen – die nordischen Nebel und Lichteffekte machen Ragnaröks Atmosphäre aus |
| Texturen | Niedrig (nur VRAM) | Auf Ultra lassen – kostet kaum FPS, braucht aber 8+ GB VRAM. Bei 6 GB VRAM: auf Hoch |
| Tiefenschärfe / Motion Blur | Minimal (2–3 %) | Geschmackssache – viele Spieler schalten beides für klarere Sicht ab |
| DLSS / FSR / XeSS | ★ +30–50 % FPS (Quality) | ★ Immer aktivieren – Quality-Modus liefert massive FPS-Gewinne bei kaum sichtbarem Qualitätsverlust |
| Frame Generation | ★ +30–50 % wahrgenommene FPS | ★ Aktivieren bei stabilen 40+ FPS Basis – unter 40 FPS kann FG Input-Lag erzeugen |
Was das Spiel so besonders macht – und warum es den PC braucht
God of War Ragnarök ist die direkte Fortsetzung des gefeierten God of War (2018) und erzählt die Geschichte von Kratos und Atreus im Kampf gegen das drohende Ragnarök der nordischen Mythologie. Die PC-Version bietet gegenüber der PS5-Fassung entscheidende Vorteile:
- Uncapped Framerate: Keine 30/60-FPS-Begrenzung – spiele mit 100, 120 oder 144+ FPS auf einem passenden Monitor
- Ultrawide-Support: 21:9 und 32:9 Monitore werden unterstützt – die neun Welten füllen dein gesamtes Sichtfeld
- Maus-und-Tastatur-Steuerung: Präziseres Zielen mit Kratos‘ Leviathan-Axt und Atreus‘ Bogen
- Skalierbare Grafik: Von Low (1080p/30 FPS) bis Ultra (4K/60+) – 5 Stufen ermöglichen jeder Hardware ein anständiges Erlebnis
- Alle Upscaling-Technologien: DLSS 3.7, FSR 3.1, XeSS 1.3 + Frame Generation – auf der PS5 nicht verfügbar
- Valhalla-DLC inklusive: Die Roguelike-Kampfarena mit neuen Waffen-Skins und einem kurzen Story-Epilog ist in der PC-Version enthalten
💡 GoW 2018 zuerst spielen?
Ja – Ragnarök ist eine direkte Fortsetzung. God of War (2018) ist ebenfalls auf dem PC verfügbar, läuft auf deutlich bescheidenerer Hardware (GTX 1060, 70 GB SSD) und erzählt den Beginn der Geschichte. Beide Spiele zusammen bieten 60–80 Stunden herausragendes Action-Adventure.
Häufige Performance-Probleme und Lösungen
| Problem | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Stutter bei Gebietswechseln | Shader-Kompilierung beim ersten Durchlauf | Beim ersten Start „Shader vorher kompilieren“ in den Einstellungen aktivieren – dauert 5–10 Minuten, eliminiert Stutter danach |
| Niedrige FPS trotz starker GPU | CPU-Limit, falscher Energiesparplan, kein DLSS/FSR aktiv | Upscaling aktivieren, Energiesparplan auf Höchstleistung, GPU-Auslastung prüfen |
| Textur-Pop-in / verschwommene Texturen | Zu wenig VRAM oder SSD zu langsam | Texturqualität an VRAM anpassen (Ultra = 8+ GB VRAM), NVMe Gen4 SSD verwenden |
| Crash beim Start / schwarzer Bildschirm | Veralteter Treiber, fehlende Redistributables | Treiber sauber neu installieren (DDU), Visual C++ Redistributables aktualisieren |
| SSD-Speicher reicht nicht | 190 GB ist riesig – plus OS und andere Spiele | 2 TB NVMe SSD nachrüsten oder ältere Spiele auf andere Laufwerke verschieben |
Fazit: Ragnarök verdient den besten PC, den du bieten kannst
God of War Ragnarök ist eines der besten Action-Adventures der Gaming-Geschichte – und die PC-Version ist die definitive Fassung: höhere Auflösung, uncapped FPS, Ultrawide-Support und alle Upscaling-Technologien machen Ragnarök auf dem PC zum bestmöglichen Erlebnis. Die 190 GB SSD-Anforderung und der PSN-Zwang sind Wermutstropfen, aber das Spiel selbst ist jeden Gigabyte wert.
Für 1440p Ultra empfehlen wir eine RTX 5070 / RX 9070 XT mit 32 GB RAM – damit erlebst du Ragnarök mit flüssigen 60+ FPS und voller Grafikpracht. Bei smartgaming-shop.de findest du Gaming-PCs, die exakt diese Anforderungen erfüllen – oder nutze den Konfigurator, um dein persönliches Ragnarök-System zusammenzustellen. Unser Bottleneck-Rechner hilft dir, CPU und GPU perfekt zu paaren, und wenn du auch die anderen großen Sony-Ports spielst, findest du passende Guides zu Horizon Forbidden West und The Last of Us auf unserem Blog.



