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Leistungstest PC: So misst du die echte Performance deines Computers

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Du hast gerade deinen PC aufgerüstet oder ein neues System gekauft und willst wissen, ob alles wie versprochen läuft? Oder du merkst, dass dein Gaming-PC nicht mehr die Performance bringt, die er sollte? Dann brauchst du einen ordentlichen Leistungstest. Mit den richtigen Tools findest du nicht nur heraus, wie schnell dein System wirklich ist, sondern auch wo mögliche Probleme lauern.

In diesem Guide zeigen wir dir, wie du deinen PC professionell benchmarkst, welche Tools die besten Ergebnisse liefern und worauf du bei der Interpretation der Daten achten musst. Bei sMARTgamINg testen wir jedes System vor der Auslieferung – mit diesen Methoden kannst du das auch.

Das Wichtigste in Kürze

  • Synthetische Benchmarks wie 3DMark und Cinebench liefern vergleichbare Zahlen für CPU und GPU
  • In-Game-Benchmarks zeigen die reale Gaming-Performance besser als synthetische Tests
  • Monitoring-Tools wie HWiNFO64 und MSI Afterburner helfen, Bottlenecks und Temperaturprobleme zu identifizieren

Warum überhaupt einen Leistungstest durchführen?

Viele Gamer und PC-Enthusiasten verlassen sich blind auf die Specs ihrer Hardware. Eine RTX 5090 muss doch gut sein, oder? Das Problem: Nicht jedes System schöpft sein volles Potential aus. Thermal Throttling, falsche RAM-Einstellungen, veraltete Treiber oder ein CPU-Bottleneck können deine teure Hardware ausbremsen. Ein Leistungstest deckt solche Probleme auf.

Außerdem ist Benchmarking die einzige objektive Methode, um festzustellen, ob ein Upgrade sich lohnt. Fühlt sich dein neuer Ryzen 9 9950X wirklich schneller an als der alte Prozessor, oder ist das nur Placebo? Zahlen lügen nicht. Mit vorher-nachher-Vergleichen siehst du genau, was dein Geld gebracht hat.

Für Overclocker sind Benchmarks unverzichtbar. Wenn du an Taktfrequenzen schraubst oder Undervolting betreibst, musst du die Stabilität und Performance-Änderungen messen. Ein Benchmark-Loop über mehrere Stunden zeigt dir, ob dein System stabil läuft oder bei Vollast abstürzt. Das ist besonders wichtig, wenn du einen PC individuell zusammenstellst und das Maximum rausholen willst.

Was macht einen guten Benchmark aus?

Ein guter Benchmark sollte reproduzierbar sein. Wenn du denselben Test dreimal hintereinander durchführst, sollten die Ergebnisse nahezu identisch sein. Schwankungen von mehr als fünf Prozent deuten auf Probleme hin – etwa Hintergrundprozesse, thermisches Throttling oder instabile Overclocks. Schließe vor jedem Test alle unnötigen Programme und lass deinen PC eine Minute idle laufen, damit sich die Temperaturen normalisieren.

Ein guter Benchmark sollte außerdem relevant sein. Was nützt dir ein CPU-Test, der nur Single-Core-Performance misst, wenn du primär Videos renderst oder einen Render-PC betreibst? Wähle Tests, die deine tatsächliche Nutzung widerspiegeln. Für Gamer sind Gaming-Benchmarks wichtiger als synthetische CPU-Tests. Für Workstation-Nutzer ist es umgekehrt.

Vergleichbarkeit ist ebenfalls entscheidend. Tools wie 3DMark oder Cinebench haben riesige Datenbanken mit Ergebnissen anderer Nutzer. Du kannst dein System direkt mit ähnlichen Konfigurationen vergleichen und siehst sofort, ob du im erwarteten Bereich liegst. Das ist Gold wert, wenn du herausfinden willst, ob dein System korrekt läuft.

Synthetische Benchmarks: Die Klassiker für CPU und GPU

Synthetische Benchmarks simulieren Workloads und liefern standardisierte Punktzahlen. Sie sind perfekt für Vergleiche, zeigen aber nicht unbedingt die reale Performance in deinen Lieblingsspielen. Die bekanntesten Tools haben sich über Jahre bewährt und werden von Millionen Nutzern verwendet.

3DMark: Der GPU-Benchmark-Standard

3DMark von UL Benchmarks ist seit Jahrzehnten der Goldstandard für GPU-Tests. Die kostenlose Basic-Version reicht für die meisten Nutzer völlig. Time Spy ist der Test für DirectX-12-Performance und repräsentiert moderne Gaming-Engines gut. Fire Strike testet DirectX 11 und ist relevant für ältere Spiele. Port Royal misst Ray-Tracing-Performance – wichtig wenn du Spiele wie Doom Eternal mit aktiviertem Ray Tracing zockst.

Nach dem Test bekommst du einen Gesamt-Score, einen Graphics-Score für die GPU und einen Physics-Score für die CPU. Der Graphics-Score ist normalerweise der wichtigste für Gamer. 3DMark zeigt dir auch, wie dein System im Vergleich zu ähnlichen Konfigurationen abschneidet. Liegst du zehn Prozent unter dem Durchschnitt, stimmt etwas nicht. Mögliche Ursachen: Thermal Throttling, falsche Energieeinstellungen oder eine langsame RAM-Konfiguration.

Die Stress-Tests in 3DMark sind perfekt für Stabilitäts-Checks. Der Fire Strike Stress Test läuft 20 Loops hintereinander und misst, ob deine Performance konstant bleibt. Wenn die Framerate im Laufe des Tests um mehr als drei Prozent sinkt, hast du wahrscheinlich ein Temperaturproblem. Zeit für besseren Airflow im PC oder eine Wasserkühlung.

Cinebench: CPU-Performance messen

Cinebench von Maxon basiert auf deren Cinema 4D Rendering-Engine und ist der Standard für CPU-Benchmarks. Die aktuelle Version Cinebench R23 testet sowohl Single-Core- als auch Multi-Core-Performance. Single-Core ist wichtig für Gaming und alltägliche Aufgaben, Multi-Core für Rendering, Video-Encoding und andere parallele Workloads.

Der Test dauert nur wenige Minuten und gibt dir eine Punktzahl für beide Kategorien. Ein Ryzen 7 9800X3D sollte im Multi-Core etwa 30.000 bis 35.000 Punkte erreichen. Liegst du deutlich darunter, läuft etwas schief. Mögliche Probleme: CPU-Throttling durch zu hohe Temperaturen, falsche Power-Limits im BIOS oder langsamer RAM. Bei älteren Prozessoren wie dem Ryzen 5 oder 7 kannst du die Scores in Online-Datenbanken nachschlagen.

Cinebench hat auch einen 10-Minuten-Stress-Test, der die Multi-Core-Last über längere Zeit aufrechterhält. Das ist perfekt, um zu prüfen, ob dein CPU-Kühler ausreicht. Wenn die Temperaturen über 90 Grad steigen und die Taktrate abfällt, brauchst du bessere Kühlung. Ein guter Kühler hält einen modernen Prozessor selbst unter Volllast unter 80 Grad.

Geekbench: Plattformübergreifende Vergleiche

Geekbench ist besonders nützlich, wenn du verschiedene Plattformen vergleichen willst – etwa deinen Gaming-PC mit einem Laptop oder sogar einem Mac. Der Test misst CPU- und GPU-Performance in verschiedenen realitätsnahen Szenarien wie Bildbearbeitung, Machine Learning und Verschlüsselung. Die Ergebnisse sind gut vergleichbar über verschiedene Betriebssysteme hinweg.

Ein Vorteil von Geekbench ist die riesige Online-Datenbank. Du kannst deine Scores hochladen und direkt mit Tausenden anderen Systemen vergleichen. Das gibt dir einen guten Eindruck, wo dein System in der Hierarchie steht. Die kostenlose Version erlaubt drei Tests pro Tag, was für gelegentliche Checks völlig reicht.

In-Game-Benchmarks: Reale Gaming-Performance testen

Synthetische Tests sind schön und gut, aber letztendlich willst du wissen, wie viele FPS du in deinen Lieblingsspielen bekommst. Viele moderne Spiele haben eingebaute Benchmark-Tools, die standardisierte Szenen durchspielen und deine durchschnittlichen, minimalen und maximalen Frameraten messen. Diese sind Gold wert für realistische Performance-Checks.

Welche Spiele haben gute Benchmark-Tools?

Shadow of the Tomb Raider ist ein Klassiker für GPU-Tests. Der Benchmark ist anspruchsvoll, sieht toll aus und repräsentiert moderne AAA-Grafik gut. Die Ergebnisse sind sehr reproduzierbar. Red Dead Redemption 2 hat ebenfalls einen hervorragenden Benchmark, der sowohl CPU als auch GPU fordert. Total War: Warhammer III ist perfekt für CPU-Tests, da die großen Schlachten mit Hunderten Einheiten primär die CPU belasten.

Counter-Strike 2 und Apex Legends haben keine eingebauten Benchmarks, aber du kannst standardisierte Demo-Replays aufzeichnen und abspielen. Mit Tools wie CapFrameX oder PresentMon kannst du dabei die Frametimes messen. Das ist besonders wichtig für kompetitive Shooter, wo konstante Frameraten entscheidend sind.

  • Durchschnittliche FPS: Der Mittelwert über den ganzen Test – nützlich für grobe Vergleiche, aber nicht die ganze Geschichte
  • 1% Lows und 0.1% Lows: Die niedrigsten ein Prozent bzw. 0,1 Prozent der Frames – zeigen, wie flüssig das Spiel sich anfühlt
  • Frametime-Konsistenz: Gleichmäßige Frametimes bedeuten butterweiche Performance, große Schwankungen führen zu Stottern
 

Für die meisten Gamer sind 1% Lows wichtiger als durchschnittliche FPS. Ein Spiel kann durchschnittlich 100 FPS liefern, aber wenn die 1% Lows bei 40 FPS liegen, fühlt es sich ruckelig an. Tools wie MSI Afterburner mit RivaTuner können diese Werte während des Spielens anzeigen.

Eigene Benchmark-Runs erstellen

Wenn ein Spiel keinen eingebauten Benchmark hat, erstelle deinen eigenen. Wähle eine repräsentative Szene – etwa einen anspruchsvollen Kampf oder eine dichte Stadt. Spiele diese Szene dreimal hintereinander ab und nimm die Frametimes auf. Der Durchschnitt dieser drei Runs gibt dir einen guten Eindruck der Performance.

Achte darauf, dass die Bedingungen identisch bleiben. Nutze dieselben Grafikeinstellungen, dieselbe Tageszeit im Spiel, dieselbe Anzahl NPCs. Kleine Unterschiede können die Ergebnisse verfälschen. Für besonders genaue Tests nutze Benchmark-Skripte oder Replay-Funktionen, die genau denselben Ablauf garantieren.

Monitoring-Tools: Bottlenecks identifizieren

Benchmarks geben dir Punktzahlen, aber Monitoring-Tools zeigen dir, was während des Tests tatsächlich passiert. Temperaturen, Auslastungen, Taktraten – all diese Daten helfen dir, Probleme zu identifizieren und dein System zu optimieren.

HWiNFO64: Der Datenschatz

HWiNFO64 ist ein kostenloses Monitoring-Tool, das praktisch jeden Sensor in deinem PC ausliest. CPU-Temperatur pro Kern, GPU-Temperatur, Hotspot-Temperatur, VRAM-Nutzung, Lüftergeschwindigkeiten, Spannungen – alles wird übersichtlich angezeigt. Du kannst das Sensors-Fenster während eines Benchmarks offen lassen und in Echtzeit sehen, was passiert.

Besonders nützlich: HWiNFO zeigt dir nicht nur Momentanwerte, sondern auch Minimum, Maximum und Durchschnitt seit Start der Messung. So siehst du, ob deine CPU kurzzeitig auf 95 Grad hochgeschossen ist, auch wenn sie jetzt wieder bei 70 Grad liegt. Diese Spitzenwerte sind oft die Ursache für Throttling. Das Tool zeigt dir auch, ob Spulenfiepen mit bestimmten Lastspitzen korreliert.

Du kannst HWiNFO mit MSI Afterburner verbinden und die Daten im On-Screen Display anzeigen lassen. So siehst du während eines Spiels, ob deine GPU bei 100 Prozent Auslastung läuft oder ob die CPU limitiert. Wenn die GPU nur bei 60 Prozent liegt und die CPU bei 100 Prozent, hast du einen CPU-Bottleneck. Zeit für ein CPU-Upgrade oder reduzierte Grafikeinstellungen.

GPU-Z und CPU-Z: Hardware-Infos auf einen Blick

GPU-Z zeigt dir detaillierte Infos zu deiner Grafikkarte. Taktrate, Speichertakt, VRAM-Nutzung, Temperaturen, Power Draw – alles übersichtlich auf einer Seite. Das Tool ist besonders nützlich, wenn du überprüfen willst, ob deine GPU wirklich mit den spezifizierten Taktraten läuft. Manche Hersteller liefern Karten mit niedrigeren Takten aus als versprochen.

CPU-Z macht dasselbe für deinen Prozessor. Es zeigt dir nicht nur die Modellbezeichnung, sondern auch die aktuelle Taktrate pro Kern, die Spannung und die Speicher-Timings. Wenn du manuell RAM-Timings optimiert hast oder XMP aktiviert hast, kannst du hier prüfen, ob die Einstellungen auch tatsächlich angewendet wurden.

Beide Tools haben eingebaute Benchmarks. Der CPU-Z-Benchmark ist sehr einfach, aber gut für schnelle Vergleiche. GPU-Z hat einen Render-Test, der die Basis-Performance deiner Grafikkarte misst. Diese Tests ersetzen keine richtigen Benchmarks, sind aber praktisch für Quick-Checks nach Treiberupdates oder BIOS-Änderungen.

Stress-Tests: Stabilität unter Volllast prüfen

Benchmarks messen Performance, Stress-Tests prüfen Stabilität. Wenn du overclockst, neuen RAM einbaust oder einfach sichergehen willst, dass dein System unter Volllast nicht abstürzt, sind Stress-Tests unverzichtbar. Sie belasten deine Hardware maximal und decken Instabilitäten auf, die im normalen Betrieb nie auftreten würden.

Prime95 ist der Klassiker für CPU-Stress-Tests. Der Small FFTs-Test belastet alle CPU-Kerne mit 100 Prozent und treibt die Temperaturen in astronomische Höhen. Das ist unrealistisch – kein normales Programm belastet die CPU so extrem – aber perfekt um zu prüfen, ob Kühlung und Stromversorgung ausreichen. Wenn dein System 30 Minuten Prime95 übersteht ohne zu crashen oder zu throttlen, ist es stabil.

FurMark ist das GPU-Äquivalent zu Prime95. Dieser „GPU-Burner“ erzeugt die höchstmögliche Last auf deiner Grafikkarte. Die Temperaturen steigen schnell, und schwache Netzteile oder schlechte Kühlung führen zu Abstürzen. FurMark ist extrem, manche Hersteller warnen sogar vor der Nutzung. Für Stabilitäts-Tests reichen oft auch die Stress-Tests in 3DMark, die realistischer sind.

MemTest86 testet deinen RAM auf Fehler. Du bootst das Tool von einem USB-Stick und lässt es mehrere Stunden laufen. Es schreibt und liest Milliarden von Datenmustern und prüft auf Bitfehler. RAM-Fehler sind heimtückisch – sie führen zu zufälligen Abstürzen, Bluescreens oder korrupten Dateien. Ein vollständiger MemTest-Durchlauf dauert Stunden, aber wenn du RAM-Probleme vermutest, ist es unverzichtbar.

Häufig gestellte Fragen

Wie oft sollte ich meinen PC benchmarken?

Bei einem neuen System oder nach Hardware-Upgrades ist ein Benchmark Pflicht. Danach reicht es, alle paar Monate zu testen oder wenn du den Verdacht hast, dass die Performance nachgelassen hat. Regelmäßige Tests helfen, schleichende Probleme wie verstaubte Lüfter oder thermisches Throttling frühzeitig zu erkennen.

Mein Benchmark-Score ist niedriger als bei anderen mit derselben Hardware. Was läuft falsch?

Häufigste Ursachen sind Thermal Throttling, veraltete Treiber, langsamer RAM oder Hintergrundprozesse. Prüfe deine Temperaturen mit HWiNFO während des Benchmarks. Update deine GPU-Treiber. Stelle sicher, dass XMP für deinen RAM aktiviert ist. Schließe alle unnötigen Programme vor dem Test.

Welche Temperaturen sind beim Benchmark normal?

CPUs sollten unter Volllast nicht über 85 bis 90 Grad steigen. GPUs vertragen etwas mehr, aber über 85 Grad ist ebenfalls kritisch. Wenn du diese Werte überschreitest, verbessere deine Kühlung. Ein guter CPU-Kühler oder mehr Airflow im PC helfen enorm.

Sind kostenlose Benchmarks genauso gut wie kostenpflichtige?

Für die meisten Nutzer ja. 3DMark Basic, Cinebench und HWiNFO sind kostenlos und völlig ausreichend. Die kostenpflichtigen Versionen bieten zusätzliche Tests und Features, aber die Basis-Tools reichen für 99 Prozent aller Anwendungsfälle.

Sollte ich vor einem Benchmark meinen PC neu starten?

Ja, das ist empfehlenswert. Ein Neustart schließt alle Hintergrundprozesse und gibt dir ein sauberes System. Lass den PC danach eine Minute idle, damit sich die Temperaturen normalisieren. Dann starte den Benchmark für die genauesten Ergebnisse.

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Martin Hieb

Founder, CEO

Martin Hieb ist Gründer und Geschäftsführer von sMARTgamINg

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