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PC Leistungstest: So checkst du in 5 Minuten, was dein Rechner draufhat

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Wie schnell ist dein PC wirklich? Läuft deine Grafikkarte auf dem Niveau, das du erwartest – oder bremst irgendwo eine Komponente das System aus? Ein PC-Leistungstest gibt dir innerhalb weniger Minuten klare Antworten. Du brauchst dafür weder Expertenwissen noch teure Software: Die besten Benchmark-Tools sind kostenlos und liefern vergleichbare Ergebnisse, mit denen du sofort siehst, wo dein Gaming-PC steht. In diesem Guide zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du CPU, GPU, RAM und SSD in unter 5 Minuten durchcheckst.

Das Wichtigste in Kürze

  • 3DMark ist der Gaming-Benchmark Nr. 1: Der kostenlose „Steel Nomad“-Test gibt dir in wenigen Minuten einen Gesamtscore, den du direkt mit Millionen anderer Systeme vergleichen kannst.
  • Cinebench 2024 testet deine CPU: Single-Core- und Multi-Core-Leistung in einem Durchlauf – ideal, um zu prüfen, ob dein Prozessor das liefert, was er soll.
  • FPS in Spielen sind der ehrlichste Test: Benchmark-Scores sind nützlich, aber letztlich zählt, wie flüssig deine Lieblingsspiele laufen. Die Windows-FPS-Anzeige zeigt dir das in Echtzeit.
  • Temperaturen und Stabilität prüfen: Ein schnelles System nützt nichts, wenn es unter Last überhitzt. Stresstools wie FurMark und Prime95 decken Kühlprobleme auf.
  • Vergleichen ist der Schlüssel: Dein Benchmark-Score allein sagt wenig aus – erst im Vergleich mit anderen Systemen mit gleicher Hardware erkennst du, ob alles optimal läuft.

Die besten Benchmark-Tools im Überblick

Tool Testet Kosten Dauer Ideal für
3DMark (Steel Nomad) GPU + CPU (Gaming) Kostenlos (Basic via Steam) ca. 5 Min. Gaming-Performance-Überblick
Cinebench 2024 CPU (Single + Multi) Kostenlos ca. 10 Min. CPU-Leistung isoliert messen
Geekbench 6 CPU + GPU Kostenlos ca. 5 Min. Schneller Gesamtüberblick
CrystalDiskMark SSD / HDD Kostenlos ca. 2 Min. Lese-/Schreibgeschwindigkeit
FurMark 2 GPU (Stresstest) Kostenlos 10 – 20 Min. GPU-Stabilität + Temperaturen
Prime95 CPU + RAM (Stresstest) Kostenlos 15 – 60 Min. CPU-Stabilität, RAM-Fehler
MemTest86 RAM Kostenlos 30 – 60 Min. RAM-Fehler aufspüren

Schritt 1: GPU-Leistung testen mit 3DMark (2 Minuten)

Für Gamer ist 3DMark das wichtigste Benchmark-Tool. Es simuliert aufwendige 3D-Szenen und misst, wie gut dein System damit klarkommt. Der Score lässt sich direkt mit Millionen anderer Ergebnisse weltweit vergleichen – so siehst du sofort, ob deine Hardware auf dem erwarteten Niveau arbeitet.

So geht’s: Lade 3DMark kostenlos über Steam herunter. Starte den „Steel Nomad“-Benchmark (den aktuellsten Standard-Test). Er rendert eine aufwendige 4K-Szene und gibt dir nach etwa 5 Minuten einen Score für GPU und CPU. Der Vorgängertest „Time Spy“ funktioniert genauso gut, wenn du ältere Ergebnisse vergleichen willst.

Was ist ein guter Score? Das hängt natürlich von deiner Hardware ab. Hier Richtwerte für den Time-Spy-Test, der nach wie vor am meisten verbreitet ist:
GPU Time-Spy-Score (ca.) Einordnung
RTX 5060 Ti 14.000 – 16.000 Solide 1080p/1440p
RX 9070 XT 22.000 – 25.000 Starke 1440p / Einsteiger-4K
RTX 5080 28.000 – 32.000 High-End 1440p / Solide 4K
RTX 5090 42.000 – 48.000 Enthusiast, 4K Ultra

Wenn dein Score deutlich unter dem Erwartungswert für deine GPU liegt, stimmt etwas nicht: Häufige Ursachen sind veraltete Treiber, Thermal Throttling, falsch konfiguriertes Powerlimit oder ein CPU-Bottleneck. Unser Grafikkarten-Vergleich zeigt dir, welche Werte deine Karte erreichen sollte.

Schritt 2: CPU-Leistung testen mit Cinebench (3 Minuten)

Cinebench 2024 (bzw. die aktuelle Version 2026.1) von Maxon ist der Standard-Benchmark für Prozessoren. Er rendert eine 3D-Szene und misst dabei die Leistung in zwei Modi: Single-Core (wichtig für Gaming) und Multi-Core (wichtig für Streaming, Rendering, Multitasking).

So geht’s: Lade Cinebench kostenlos herunter, starte zuerst den Single-Core-Test und danach den Multi-Core-Test. Schließe vorher alle anderen Programme, damit die Ergebnisse nicht verfälscht werden.

CPU Cinebench 2024 Single Cinebench 2024 Multi
Ryzen 5 9600X ca. 125 ca. 730
Ryzen 7 9800X3D ca. 130 ca. 780
Ryzen 9 9950X3D ca. 135 ca. 1.500
Intel Core Ultra 7 265K ca. 125 ca. 1.200

Der Single-Core-Score ist für Gamer die wichtigere Zahl: Er korreliert direkt mit der FPS-Leistung in den meisten Spielen. Wenn dein Single-Core-Score deutlich unter dem Erwartungswert liegt, prüfe, ob dein CPU-Kühler ordentlich arbeitet und ob im BIOS keine Stromlimits gesetzt sind. Mehr dazu in unserem Guide Welcher Prozessor für Gaming?.

Schritt 3: SSD-Geschwindigkeit prüfen mit CrystalDiskMark (1 Minute)

Deine SSD bestimmt, wie schnell Windows bootet, Spiele laden und Programme starten. Mit CrystalDiskMark prüfst du in unter einer Minute, ob dein Laufwerk die versprochene Geschwindigkeit liefert.

So geht’s: Lade CrystalDiskMark kostenlos herunter, wähle dein Systemlaufwerk aus und klicke auf „All“. Das Tool misst sequenzielle und zufällige Lese- und Schreibgeschwindigkeiten.

SSD-Typ Seq. Lesen (Soll) Seq. Schreiben (Soll)
SATA SSD (2,5″) ca. 550 MB/s ca. 520 MB/s
NVMe PCIe 3.0 ca. 3.500 MB/s ca. 3.000 MB/s
NVMe PCIe 4.0 ca. 7.000 MB/s ca. 5.000 – 6.500 MB/s
NVMe PCIe 5.0 ca. 12.000 MB/s ca. 10.000 MB/s

Wenn deine NVMe-SSD nur SATA-Geschwindigkeiten erreicht, steckt sie möglicherweise im falschen M.2-Slot (manche Slots teilen sich Bandbreite mit SATA-Ports). Prüfe im Mainboard-Handbuch, welcher Slot PCIe-4.0-Anbindung bietet. Unser PCIe-5.0-Guide erklärt die Unterschiede.

Schritt 4: FPS in Spielen messen – der ehrlichste Test

Benchmarks sind nützlich zum Vergleichen, aber letztlich zählt nur eins: Wie flüssig laufen deine Spiele? Die einfachste Methode, das zu messen, ist die integrierte Windows-FPS-Anzeige über die Xbox Game Bar.

So geht’s: Drücke im Spiel Win + G, um die Xbox Game Bar zu öffnen. Klicke auf das Leistungs-Widget und aktiviere die FPS-Anzeige. Dort siehst du in Echtzeit: FPS, CPU-Auslastung, GPU-Auslastung, RAM-Nutzung und VRAM-Nutzung.

Diese Werte verraten dir sofort, wo der Flaschenhals sitzt:

  • GPU bei 95–100 %, CPU deutlich darunter: Alles normal – die GPU ist der Limiter, wie es sein soll. Für mehr FPS brauchst du eine stärkere Grafikkarte oder niedrigere Grafikeinstellungen.
  • CPU bei 95–100 %, GPU deutlich darunter: CPU-Bottleneck. Deine Grafikkarte wird von der CPU ausgebremst. Lösung: Auflösung erhöhen (verlagert Last auf GPU), CPU upgraden oder weniger CPU-intensive Einstellungen wählen.
  • RAM-Nutzung über 90 %: Zu wenig Arbeitsspeicher. Dein System lagert auf die SSD aus, was zu Mikrorucklern führt. Lösung: Mehr RAM einbauen.
  • VRAM voll: Deine Grafikkarte hat zu wenig Grafikspeicher für die gewählten Einstellungen. Texturqualität oder Auflösung reduzieren – oder GPU mit mehr VRAM wählen.
Profi-Tipp: Für detailliertere Messungen nutze MSI Afterburner + RivaTuner als Overlay. Diese Kombination zeigt dir neben FPS auch Frametimes (wichtig für wahrgenommene Flüssigkeit), GPU-Temperatur, Takt, Spannung und mehr – direkt im Spiel.

Schritt 5: Stabilität und Temperaturen prüfen

Ein schneller PC nützt nichts, wenn er unter Last abstürzt oder überhitzt. Stresstests prüfen, ob dein System auch bei Dauerbelastung stabil bleibt – genau das, was professionelle Builder nach jedem Zusammenbau machen.

GPU-Stresstest: FurMark 2

FurMark ist der härteste GPU-Stresstest auf dem Markt. Er belastet deine Grafikkarte absichtlich mit einem Worst-Case-Szenario. Starte den Test und beobachte 10–15 Minuten lang die GPU-Temperatur. Solange sie unter 85 °C bleibt und der PC nicht abstürzt, ist alles in Ordnung.

CPU-Stresstest: Prime95 oder Cinebench-Dauerschleife

Prime95 (Small FFTs) belastet alle CPU-Kerne maximal. Lasse den Test 15–30 Minuten laufen und beobachte die CPU-Temperatur über ein Tool wie HWiNFO64. Gute Werte unter Last: 70–85 °C. Über 90 °C deutet auf unzureichende Kühlung hin – dann solltest du den CPU-Kühler prüfen oder die Wärmeleitpaste erneuern.

RAM-Test: MemTest86

Sporadische Bluescreens, Abstürze in Spielen oder Freezes können auf fehlerhafte RAM-Module hinweisen. MemTest86 bootet vor Windows und prüft jeden Speicherchip einzeln. Ein vollständiger Durchlauf dauert ca. 30–60 Minuten. Null Fehler ist das Ziel – jeder einzelne Fehler bedeutet, dass ein RAM-Riegel defekt ist oder die Einstellungen (Takt, Timings) instabil sind.

XMP/EXPO nicht vergessen: Viele Einsteiger vergessen, das RAM-Profil im BIOS zu aktivieren. Prüfe im Task-Manager unter „Leistung → Arbeitsspeicher“, ob dein DDR5-6000-Kit auch tatsächlich mit 6.000 MHz läuft – und nicht mit den Standard-4.800 MHz. Falls nicht: Ab ins BIOS und EXPO (AMD) oder XMP (Intel) aktivieren. Das allein kann bis zu 15 % mehr Gaming-Performance bringen.

Ergebnisse richtig einordnen

Ein Benchmark-Score allein sagt wenig aus. Erst im Vergleich wird er aussagekräftig. Hier drei Methoden, deine Ergebnisse einzuordnen:

  • 3DMark-Datenbank: Nach dem Test zeigt dir 3DMark automatisch, wie dein System im Vergleich zu anderen mit ähnlicher Hardware abschneidet. Liegt dein Score im unteren Viertel, stimmt etwas nicht.
  • Online-Benchmarks vergleichen: Seiten wie ComputerBase, HardwareDealz und TechPowerUp veröffentlichen Referenzwerte für jede aktuelle GPU und CPU. Vergleiche deine Ergebnisse mit deren Testwerten.
  • Vorher-Nachher-Vergleich: Besonders nützlich nach Upgrades, Treiberupdates oder BIOS-Änderungen. Laufe den gleichen Benchmark vorher und nachher und vergleiche die Scores.

Was tun, wenn die Ergebnisse schlecht sind?

Dein PC performt unter den Erwartungen? Hier die häufigsten Ursachen und Lösungen:

Problem Symptom Lösung
Veraltete GPU-Treiber FPS-Werte 10–20 % unter Erwartung Aktuellsten Treiber von NVIDIA/AMD installieren
Thermal Throttling Leistung bricht nach Minuten ein, Temps über 90 °C Kühlung verbessern, Wärmeleitpaste erneuern
XMP/EXPO nicht aktiv RAM läuft mit 4.800 statt 6.000 MHz BIOS → EXPO/XMP-Profil laden
Energiesparmodus aktiv CPU taktet nicht voll hoch Windows → Energieoptionen → Höchstleistung
Hintergrundprozesse CPU-Auslastung bereits vor Benchmark hoch Task-Manager prüfen, Autostart bereinigen
SSD im falschen Slot NVMe-SSD nur mit SATA-Speed Mainboard-Handbuch prüfen, SSD umstecken
GPU-Powerlimit zu niedrig GPU taktet unter Last zu tief MSI Afterburner → Powerlimit auf 100 % setzen

Unser ausführlicher Guide PC schneller machen zeigt dir noch mehr Optimierungstricks – von kostenlosen Software-Tweaks bis zu Hardware-Upgrades mit dem größten Effekt.

Die 5-Minuten-Checkliste

Keine Lust auf langes Lesen? Hier dein Schnellplan für den kompletten PC-Leistungstest in unter 5 Minuten:

  1. 3DMark Steel Nomad starten → GPU- und CPU-Score notieren (ca. 5 Min.)
  2. Ergebnis in 3DMark-Datenbank vergleichen → Liegt dein Score im normalen Bereich? (30 Sek.)
  3. Task-Manager öffnen → RAM-Geschwindigkeit prüfen (EXPO/XMP aktiv?) (15 Sek.)
  4. CrystalDiskMark starten → SSD-Speed prüfen (1 Min.)
  5. Lieblingsspiel starten + Win+G → FPS und Auslastung beobachten (2 Min.)

Damit hast du in wenigen Minuten einen kompletten Überblick über den Gesundheitszustand deines Systems. Für tiefergehende Stabilitätstests (FurMark, Prime95, MemTest86) plane zusätzlich 30–60 Minuten ein – das lohnt sich besonders nach einem Neubau oder Upgrade.

Fazit: Wissen ist Leistung

Ein PC-Leistungstest ist keine Nerd-Spielerei, sondern ein echtes Diagnose-Tool. Er zeigt dir, ob dein System das liefert, wofür du bezahlt hast – und wenn nicht, wo das Problem liegt. Die meisten Leistungsprobleme haben einfache Ursachen: vergessenes XMP, veraltete Treiber oder ein zu aggressiver Energiesparmodus. Fünf Minuten Benchmark können dir stundenlange Fehlersuche ersparen.

Bei smartgaming-shop.de wird jeder Gaming-PC vor dem Versand einem umfangreichen Belastungstest unterzogen – inklusive CPU-Stresstest, GPU-Benchmark, RAM-Validation und Temperaturprüfung. So kommt dein PC garantiert optimal konfiguriert bei dir an. Und falls du selbst testen willst: Mit den Tools aus diesem Guide bist du bestens ausgestattet. Viel Spaß beim Benchen – und möge dein Score hoch sein.

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Martin Hieb

Founder, CEO

Martin Hieb ist Gründer und Geschäftsführer von sMARTgamINg

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