Von den Machern von Little Nightmares kommt der nächste Horror-Trip: Reanimal von Tarsier Studios, seit dem 13. Februar 2026 erhältlich, schickt Bruder und Schwester auf eine alptraumhafte Insel – im Koop oder solo. Das Spiel hat sich auf Platz 16 der meistgewünschten Steam-Spiele gekämpft und einen Metacritic-Score von 80 erhalten.
Die gute Nachricht: Trotz Unreal Engine 5 sind die Systemanforderungen überraschend moderat. In diesem Guide zeigen wir dir, was dein Gaming-PC für Reanimal braucht, was das Spiel besonders macht und warum der Friend’s Pass das beste Feature für Horror-Fans ist.
Das Wichtigste in Kürze
- Entwickler: Tarsier Studios (Macher von Little Nightmares 1 & 2, nicht Playdead) – Publisher: THQ Nordic
- Release: 13. Februar 2026 für PC, PS5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2
- Koop + Friend’s Pass: Online- und Couch-Koop für 2 Spieler – mit dem Friend’s Pass braucht nur einer das Spiel zu kaufen
- Moderate Specs: RTX 2060 / RX 6600 XT als Minimum, RTX 3070 / RX 6800 empfohlen – UE5 überraschend gut optimiert
- Preis: 39,99 € (Standard) / 59,99 € (Deluxe mit Season Pass für 3 DLC-Kapitel)
Offizielle Systemanforderungen
| Komponente | Minimum | Empfohlen |
|---|---|---|
| CPU | i5-8400 / Ryzen 5 2600 | i7-10700 / Ryzen 5 3600X |
| GPU | RTX 2060 / RX 6600 XT | RTX 3070 / RX 6800 |
| RAM | 16 GB | 16 GB |
| Speicher | SSD empfohlen | SSD empfohlen |
| OS | Windows 10 64-Bit | Windows 10/11 64-Bit |
Für einen UE5-Titel sind die Anforderungen erfreulich niedrig – das liegt am fokussierten Level-Design: Keine riesige Open World, sondern sorgfältig inszenierte lineare Umgebungen, die weniger GPU-Last erzeugen als offene Welten wie Gothic Remake oder Kingdom Come 2.
💡 Gut optimiert: Selbst Mittelklasse reicht
Reanimal ist ein fokussiertes Horror-Erlebnis, kein Open-World-Koloss. Die linearen, aber kunstvoll gestalteten Level sind deutlich GPU-freundlicher als offene Welten. Eine RTX 4060 / RX 7600 spielt Reanimal in 1440p auf maximalen Settings mit 80+ FPS – mehr GPU-Power bringt kaum sichtbaren Gewinn. Perfekt für Budget-Gaming-PCs und ältere Systeme.
Unsere PC-Empfehlungen
| Ziel | CPU | GPU | RAM | Erwartete FPS |
|---|---|---|---|---|
| 1080p / 60 FPS / Hoch | Ryzen 5 5600 / i5-12400 | RTX 2060 / RX 6600 XT | 16 GB | 60–80 FPS – Minimum-Specs reichen für flüssiges Gameplay |
| ★ 1440p / 60+ FPS / Ultra | Ryzen 5 7600 / i5-14400F | RTX 4060 / RX 7600 | 16 GB DDR5 | ★ 80–120 FPS Ultra – der Sweet Spot für Reanimal |
| 4K / 60+ FPS / Ultra | Ryzen 7 9800X3D | RX 9070 XT / RTX 5070 Ti | 16 GB DDR5 | 80+ FPS Ultra – überdimensioniert, aber butterweich |
Was Reanimal besonders macht
Tarsier Studios hat mit Little Nightmares 1 und 2 das Genre des „kleinen-Kinder-gegen-riesige-Monster“-Horrors definiert. Reanimal baut auf dieser DNA auf und fügt neue Elemente hinzu:
- Koop als Kern: Anders als Little Nightmares, das primär solo war, ist Reanimal von Grund auf für Koop-Gameplay designt. Bruder und Schwester haben unterschiedliche Fähigkeiten – viele Rätsel erfordern Zusammenarbeit. Solo spielbar mit einem KI-Begleiter, aber am besten zu zweit.
- Friend’s Pass: Nur eine Person muss das Spiel besitzen – der Koop-Partner spielt die gesamte Kampagne kostenlos mit. Das macht Reanimal zu einem der fairsten Koop-Angebote auf dem Markt, ähnlich wie bei Split Fiction oder A Way Out.
- Drei Inselfragmente: Die einst idyllische Insel ist in drei Teile zerbrochen – in jedem wartet ein vermisster Freund. Jedes Fragment hat ein eigenes visuelles Thema, eigene Monster und eigene Rätsel-Mechaniken.
- Klaustrophobische Kamera: Die Kamera ist bewusst eng inszeniert – sie erzwingt Nähe zu den Monstern und verstärkt das Gefühl der Hilflosigkeit. Wie bei Little Nightmares sind die Kinder winzig im Vergleich zu den Kreaturen.
- Atmosphäre über Jumpscares: Tarsiers Horror setzt auf beklemmende Stimmung, nicht auf billige Schockmomente. Die Umgebungen erzählen die Geschichte – zerbrochene Spielplätze, verwitterte Häuser, verrottete Natur.
- 3 DLC-Kapitel geplant: Der Season Pass (in der Deluxe Edition enthalten) bringt drei zusätzliche Kapitel nach Launch – Reanimal ist als langfristiges Erlebnis angelegt.
Reanimal vs. ähnliche Spiele
| Spiel | Stärke | Vergleich zu Reanimal |
|---|---|---|
| Little Nightmares 3 | Bekannte Marke, Supermassive Games (Until Dawn) | Von einem anderen Studio entwickelt – Reanimal kommt von den Original-Machern (Tarsier) |
| Limbo / Inside (Playdead) | Minimalistische Meisterwerke, ikonisches Schwarzweiß-Design | Ähnlich atmosphärisch, aber Reanimal bietet Koop, Farbe und größere Umgebungen |
| Split Fiction (Hazelight) | Innovatives Koop-Design, abwechslungsreiche Genres | Ähnliches Friend’s-Pass-Modell, aber Split Fiction ist leichter und humorvoller |
| Sons of the Forest | Koop-Horror mit Survival-Elementen, Open World | Komplett anderer Ansatz: Reanimal ist linear und fokussiert, SotF ist Open World und Sandbox |
⚠️ Kritikpunkt: „So viel Atmosphäre, so wenig Spiel“
GameStar titelte: „Die Koop-Hoffnung hat so viel grandiose Atmosphäre … und so wenig Spiel.“ Die Kritik richtet sich nicht gegen die Qualität, sondern die Länge: Die Hauptkampagne ist in 6–8 Stunden durchgespielt, und die Rätsel sind teils einfacher als in Little Nightmares 2. Wer ein 20-Stunden-Erlebnis erwartet, wird enttäuscht – wer ein dicht inszeniertes 6-Stunden-Horror-Erlebnis mit einem Freund teilen will, bekommt eines der atmosphärischsten Spiele des Jahres.
5 Tipps für das beste Reanimal-Erlebnis
- Spiele im Koop: Reanimal ist solo spielbar, aber für Koop designt. Die besten Momente entstehen, wenn zwei Spieler gemeinsam Panik haben – die Kommunikation beim Lösen der Rätsel und Fliehen vor Monstern ist das Herzstück des Spiels.
- Friend’s Pass nutzen: Nur einer muss das Spiel kaufen – der andere lädt den kostenlosen Friend’s Pass auf Steam herunter und kann die gesamte Kampagne mitspielen. Das spart 40 € und macht Reanimal zu einem der günstigsten Koop-Erlebnisse 2026.
- Kopfhörer an: Tarsiers Sounddesign ist ein großer Teil der Atmosphäre – die Geräusche der Monster, das Knarzen des Bodens, die Musik. Mit Lautsprechern verlierst du 50 % des Horror-Erlebnisses.
- Abends im Dunkeln spielen: Klingt offensichtlich, aber Reanimal nutzt Licht und Schatten extrem effektiv. Mit einem HDR-Monitor in einem dunklen Raum entfaltet das Spiel seine volle visuelle Wirkung.
- Deluxe Edition lohnt sich: Die 3 DLC-Kapitel im Season Pass sind für ~20 € Aufpreis enthalten. Wenn dir das Hauptspiel gefällt, verlängern die DLCs das Erlebnis – und einzeln werden sie teurer sein.
Fazit: Atmosphärischer Horror-Trip für Koop-Fans
Reanimal ist kein langes Spiel – aber ein dicht inszeniertes, atmosphärisch herausragendes Horror-Erlebnis, das in 6–8 Stunden mehr Stimmung erzeugt als viele 40-Stunden-Open-Worlds. Der Friend’s Pass macht es zum perfekten Koop-Abend mit einem Freund, und die moderaten Systemanforderungen bedeuten, dass fast jeder aktuelle PC das Spiel flüssig in 1440p abspielen kann.
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